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Die Auswahl des richtigen Messestandes

Standauswahl
Um auf einer Messe erfolgreich zu sein, ist die Auswahl des richtigen Messestandes von hoher Bedeutung. Eine Messe kann gut besucht sein und trotzdem sind einige Stände wie ausgestorben. Das liegt oft am falschen Design und der falschen Standaussage. Wenn man ein hochwertiges Produkt oder eine Dienstleistung vermarkten will, sollte das der Stand auch widerspiegeln. Dabei gibt es vieles zu beachten.

HIER ERFÄHRST DU MEHR ÜBER…

… den Platzbedarf
… die Lage des Standes
… die Standtypen
… die Standkategorien
… die Standarchitektur
… Ausstattung und Zubehör
… Installation und Anschlüsse
… Bodenbeläge
… Auf- und Abbau

1. GROSS ODER GROSSARTIG?

Die ausgestellten Produkte und die Bedeutung des Unternehmens sind maßgeblich für die Größe und Ausstattung eines Messestandes. Je nach Konzept, das thematisiert wird, wird man eher einen dezenten Auftritt oder – z.B. bei einer Produktneueinführung – eine auffälligere Präsentation wählen.
Ein ausgereiftes technisch-organisatorisches Standkonzept kann auch kleineren Messeständen zu großem Erfolg verhelfen. Ebenfalls wichtig ist, dass die technische Ausführung einwandfrei ist und dem Wettbewerbsstandard entspricht. Hier kann ein erfahrener Dienstleister wie Nomadic für Sicherheit sorgen.
Natürlich steht die kundengerechte Präsentation immer im Vordergrund. Dein Messestand muss die Besucher emotional und mit allen Sinnen ansprechen. Achte darauf, das vorhandene Platzangebot sinnvoll zu nutzen, ohne den Messestand zu überfrachten.
Ein weiterer Faktor für die gewählte Standgröße ist die Anzahl der Besucher, die auf dem Stand erwartet werden sowie die Zahl des Standpersonals. Es sollte immer Platz für ein ruhiges Gespräch vorhanden sein. Verschiedene Funktionsbereiche sollten in die Planung einbezogen werden:

  • Präsentationsfläche
  • Besprechungsbereiche
  • Nebenräume (Lager, Catering)
2.Typen von Messeständen – vier Standanordnungen

Die richtige Standanordnung zu finden, kann gar nicht so einfach sein. Vor allem variiert es natürlich je nach Standgröße und Standplatz. Man muss sich also an die Gegebenheiten jedes Mal neu einstellen und den richtigen Standyp finden. Diese Möglichkeiten hast du:

Reihenstand

Eine Seite ist offen zum Gang. Reihenstände sind entweder tief und schmal oder breit und weniger tief.

Eckstand

Zwei Seiten sind zum Gang offen. Eckstände sind teurer, werden aber stärker wahrgenommen als Reihenstände.

Kopfstand

Gut ausgelegt, kann mit einem Kopfstand eine sehr repräsentative und einladende Wirkung erzielt werden.

Inselstand

Nach allen vier Seiten offen zum Gang: Mehr Aufmerksamkeit erzielt kein anderer Standtyp.

3. DIE 3 ENTSCHEIDENDEN FAKTOREN: LAGE, LAGE, LAGE

Bei rechtzeitiger Anmeldung hat man auf vielen Messen das Privileg, sich den Standplatz aussuchen zu dürfen. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Messe! Dabei gilt es so einiges zu beachten:

  • Wie verlaufen die Besucherströme?
    Der Veranstalter gibt gerne Auskunft über die typischen Laufwege der Messebesucher.
  • Wo treffe ich am ehesten meine Interessenten an?
    Hierbei spielt die Platzierung von Mitbewerbern und „Zugpferden“ eine Rolle, außerdem solltest Du dich im Falle einer thematischen Standplatzverteilung korrekt einstufen.
  • Welcher Standort liegt günstig?
    Achte auf die Nähe zu den Hauptattraktionen, den Toiletten, den Restaurants, den Ein- und Ausgängen, den Rolltreppen, den Aufzügen, den Fenstern oder den Seminarräumen.
  • Wo sind „Fallen“ zu befürchten?
    Ein Blick auf den Messeplan gibt hier Auskunft. Blockierende Säulen, niedrige Decken, Sackgassen, Ladebuchten und Frachttüren, dunkle oder schlecht beleuchtete Flächen, Deckenwasserrohre, Standflächen für Nachzügler und andere „blinde Flecken“ auf dem Hallenplan sind ungünstige Faktoren.
4. WIE INDIVIDUELL MUSS ES SEIN?

Im Messebau unterscheidet man generell zwischen zwei unterschiedlichen Herangehensweisen. Im konventionellen Messebau wird die Gestaltungsidee handwerklich umgesetzt.
Im System-Messebau werden vorgefertigte Elemente flexibel miteinander kombiniert.
Die konventionelle Bauweise ermöglicht es im Prinzip, jede beliebige, auch sehr individuelle Gestaltungswünsche zu verwirklichen. In der Regel wird ein Messebauer von Anfang an in die Planung einbezogen und berät dich umfassend über die technischen und gestalterischen Möglichkeit. Der Nachteil hier ist, dass manche Teile auch nur einmalig zum Einsatz kommen und die Wiederverwendbarkeit nicht unbedingt gegeben ist.
Messestände im Systembau sind ganz klar die wirtschaftlichere Lösung. Sie sind mehrmals verwendbar,
umweltschonender und trotzdem offen für eindrucksvolle individuelle Lösungen. Nomadic bietet ausgereifte Systeme mit großem Spielraum für die Gestaltung an. Fast alle Systeme können untereinander kombiniert und mit umfangreichem Zubehör erweitert werden:
Hinterleuchtete Elemente, Multimediainstallationen, Tresen- und Raumkonzepte bis hin zu Cateringlösungen lassen kaum einen Wunsch unerfüllt. Die wesentlichen Vorteile des Systembaus:

  • preisgünstige, vorgefertigte, passgenaue Teile
  • gute Transport- und Lagerfähigkeit
  • geringer Personalbedarf beim Auf- und Abbau
  • einfaches Werkzeug für den Auf- und Abbau
  • sehr große Stabilität der Teile
  • Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit
  • beliebig austauschbare Grafiken

In unserem White Paper Gestaltung Deines Messestandes erfährst du wichtige Grundlagen für dein erfolgreiches Messestand-Design.

5. DARF’S EIN BISSCHEN MEHR SEIN?

Kein Messestand ist komplett, wenn er nur aus Wänden besteht. Schließlich willst Du die Besucher emotional ansprechen, Kundengespräche in angenehmer Atmosphäre abhalten oder Ausstellungsstücke ansprechend präsentieren.
Dazu wird im System-Messebau eine große Auswahl an Zubehör angeboten – von Mobiliar über Displays, Besprechungstische, Tresen, Küchenelemente, Büroeinrichtung, Multimedia, Beleuchtung bis hin zu Stauräumen und Lagerflächen.
Beachte bei der Planung deines Messestandes, dass alle Elemente sowohl technisch als auch optisch zusammenpassen. Im System-Messebau gibt es heutzutage zahlreiche intelligente Lösungen, die die Kompatibilität der Elemente untereinander gewährleisten.

TIPP:

Unser Designteam fertigt dir gerne ein unverbindliches 3D-Design an. So bekommst du einen guten Eindruck, wie der Messestand wirkt und wie viel Platz du noch für Zubehör und Mobiliar hast.

6. BIST DU GUT VERSORGT?

Mit dem Aufstellen der Messewände ist es nicht getan. Damit Du deine Produkte und Dienstleistungen ansehnlich präsentieren kannst, bist Du darauf angewiesen, an die Versorgungsleistungen der Messe angeschlossen zu sein.
Auf was du dabei genau achten musst erfährst du in unserem Whitepaper Messeservices.

TIPP:

Kümmere dich frühzeitig darum, dass der geplante Stand auch umgesetzt werden kann und du nicht im Dunkeln stehst.

7. BODENBELÄGE – Teppich, PVC oder Holz?

Ein nicht ganz unwichtiges Thema ist das des richtigen Bodenbelags. Üblicherweise wird auf dem Messestand Teppichboden verlegt: Der Aufwand ist gering, Material und Farbgebung können gut auf die Messegrafiken abgestimmt werden. Je nach Thema des Standes kann aber auch ein Boden aus nach Wunsch bedruckbarem PVC, Laminat oder sogar Naturholz verwendet werden. Wichtig bei festen Böden ist, dass eine Trittschalldämmung und ggf. ein Nivellierboden zum Ausgleich von Unebenheiten verlegt wird. Ein knarrender und nachgebender Boden ist nicht sehr vertrauenerweckend und lässt die Präsentation wenig durchdacht wirken.
Bitte beachte, dass alle Stromleitungen und Kabel vor dem Verlegen des Fußbodens installiert werden. Bestelle lieber ein paar Quadratmeter mehr, um Material zur Abdeckung des Bodenstreifens zwischen Display und Lauffläche zu haben oder zum Verkleiden der Sichtkanten von Stufen oder Sockeln.

8. SELBER MACHEN ODER HELFEN LASSEN?

Von der Bauweise, der Lage, der Gestaltung und den technischen Einrichtungen des Messestandes hängt es ab, wie aufwändig und teuer der Auf- und Abbau ist. Kleine System-Messestände sind darauf ausgelegt, von 1 bis 2 Personen aufgebaut zu werden, oft sogar ohne Werkzeug. Bei größeren Ständen oder um Kapazitäten anderweitig nutzen zu können, bietet es sich an, einen Dienstleister zu beauftragen. Stelle sicher, dass diese Dienstleistung termin- und kostengerecht ausgeführt wird; bei komplexen Abläufen kann eine Überwachung sinnvoll sein. Oft ist die Abbauzeit wegen nachfolgender Veranstaltungen knapp. Daher muss auch die Räumung und Reinigung der Standfläche gut vorbereitet sein, um unvorhergesehene Kosten zu vermeiden.
Was du unbedingt vermeiden solltest:

  • Transportschäden an Elementen oder Geräten
  • Materialverlust durch fehlende Aufsicht
  • Beim Auf- oder Abbau beschädigte Standelemente
  • falsch oder unzureichend ausgeführte technische Installationen

Der professionelle Aufbauservicevon Nomadic unterstützt Dich nicht nur bei der Montage, sondern berät dich auch im Vorwege zu wichtigen Themen wie Versorgungsanschlüsse, Genehmigungen und Logistik.

Hier findest du unser komplettes Whitepaper zum Thema Standauswahl als Download.
Solltest du Hilfe bei der Planung oder Umsetzung deines individuellen Messekonzeptes benötigen, kontaktiere uns gerne und dein persönlicher Ansprechpartner wird sich sofort mit dir in Verbindung setzen.

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